Eine Reflexionsgruppe von Künstlern über ihre Arbeit, über Nöte und Erfolge, über Zweifel und Euphorien ist eine spannende Herausforderung für Teilnehmer und Supervisor.

Nirgendwo ist die Identifikation mit der eigenen Arbeit so groß und existenziell wie beim Künstler und seiner Kunst.

Nirgendwo sind die Wege zum Produkt so verschlungen und krisenbehaftet, wie in der kreativen Arbeit.

Nirgendwo ist der Erfolg so unberechenbar und gleichzeitig so wichtig für die Selbstbehauptung der eigenen Position.

Nirgendwo sind die Lösungsversuche individueller.

Nirgendwo kann das individualistische Ego so vehement vom Image verformt werden, als Farce oder Tragödie erscheinen.

Nirgendwo ist der Austausch der Erfahrungen mit diesen heterogenen Spannungsfeldern deshalb spannender als im geschützten Rahmen einer supervisorisch begleiteten Reflexionsgruppe.


Zur Vorbereitung der Teilnahme an einer Gruppe empfehle ich einen supervisorischen Spaziergang.